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VEREINIGTE
VERBÄNDE FÜR TIERRECHTE COMO
Freunde
der Erde, Freunde des Streuners, Zusammenschluss der Tiereigner,
Europäisches Komitee für Tierschutz e.V., „Nationale
Gesellschaft zum Schutz der Tiere“ Bezirk Como, Gruppe Umwelt
2. Februar – LEAL Liga gegen Vivisektion Bezirk Como
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DAS
VERBORGENE COMO DER TIERE:
MIT EURER HILFE KÖNNEN WIR ES BEKANNT UND ZU EINEM TOURISTISCHEN „KOSTENPUNKT“
MACHEN.
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Was
Ihr links seht ist das patinierte Como für die Touristen, wie es vom Fremdenverkehrsbüro
präsen-tiert wird. Es ist das Como des herrlichen Sees, der
weltberühmten Villen, kurz, das Como, für welches viele
Touristen (besonders deutsche) beschließen hier ihre Ferien zu
verbringen.
Rechts
hingegen das vor den
Touristen verborgene Como, das der Tiere. Das
Fremdenverkehrsbüro berücksichtigt es nicht: klar, man kann
sich nur dafür schämen, also ist es besser man hält es gut
versteckt.
Um
Touristen anzuziehen gibt man viel Geld aus: hunderte
und tausende von Euro: die Gemeinde hat ohne Schwierigkeiten
350.000 Euro zusammengekriegt um das Defizit der Mirò –
Ausstellung auszugleichen, gab weitere 150.000 Euro für
Konzerte und verschiedene Unterhaltungsveranstaltungen des
Sommers aus, und ist dabei gut 2,5 Millionen Euro für die
Neugestaltung der Gärten auszugeben.
Und für die Tiere?
Schon hat der Beisitzer für Kultur 15.000 Euro für den
„Palio del Baradello“ bereitgestellt, der ein Gänserennen
vorsieht, einen Wettkampf bei welchem 2002 auch die Gattin des Bürgermeisters
anwesend war und das von dem Beisitzer für "oeffentliche
Arbeiten" und dem
Präsidenten des Palio unterstützt wurde; das ungeachtet der in
ganz Italien regen Proteste gegen die zutiefst unpädagogische
Wirkung dieser Veranstaltung: man wollte sie wiederholen, und
man yeigt hiermit weitere tiefe Verachtung gegenüber unseren
Anträgen.
Es
sei angemerkt, dass der Beisitzer für Tourismus Sergio Gaddi
ein Wahlversprechen unterschrieben hatte, in dem er sich
verpflichtete die Tierschutzverbände zu konsultieren bevor er
Veranstaltungen finanzierte in welchen der Einsatz von Tieren
zur Unterhaltung vorgesehen war.
Altpapier?
Selbstverständlich, aber auch eine schöne Demonstration der
mangelnden Glaubwürdigkeit eines öffentlichen Vertreters der
Stadtverwaltung.
An
dieser Stelle können die Vereinigten Verbände für Tierrechte,
der Zusammenschluss der sich erhob um Front gegen diese
Situation zu machen , nichts anderes tun das das Desinteresse (wenn
nicht gar Verachtung) der städtischen Verwaltung zu
einem touristischen Kostenpunkt zu machen.
Das
Bild Comos, mit dem wir auf nationaler und internationaler Ebene
„werben“ wollen ist (leider) das einer Stadt in welcher die
Vertreter der Stadtverwaltung sich beim Gänserennen amüsieren
während sie, wie Ihr seht, die Hunde und andere Tiere
schmachten lassen.
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HELFT UNS DIE COMER INSTITUTIONEN WISSEN ZU LASSEN
DASS IHR DIESE SITUATION FÜR PEINLICH ERACHTET
UND DASS IHR SO WENIG WIE MÖGLICH EURES GELDES
IN COMO UND SEINER UMGEBUNG AUSGEBEN WERDET,
WENN IHR ES BESUCHT. NUR IN DEM DIE TIERMISSHANDLUNG
ZUM KOSTENPUNKT WIRD, WERDEN WIR DIE HOFFNUNG HABEN;
DASS SICH ETWAS ÄNDERN KÖNNTE
UND SO WIRD`S GEMACHT:
(hier click)
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-----------------------AUSFÜHRUNG-----------------------
COMO
UND DIE HUNDE
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– Tierheim; schaut
Euch die Bilder des Tierheims an: die derzeitige Verwaltung hat
nie auch nur einen Cent für seine
Instandsetzung ausgegeben; es müsste
ein neues gebaut werden aber die Verwaltung hat keinen Finger gerührt
um die Realisa-tion zu vereinfachen: der Natio-nalen Gesellschaft zum
Schutz der Tiere (E.N.P.A.) ist es nicht gelungen sich die letzte Rate
des hierfür von der vorherigen Verwaltung bereitgestellten Beitrages
auszahlen zu lassen (der im Übrigen auch nur gerade so zum Kauf und
zur Instandsetzung des Grundstückes gereicht hätte); es sei
angemerkt, dass während in Como das Tierhe im
auf Kosten der Nationalen Gesellschaft zum Schutz der Tiere entstehen
muss, sich in den nahe gelegenen Städten Cantù und Mariano ein
Konsortium von Gemeinden gegründet hat, das 800.000 Euro für die
Errichtung eines neuen Tierheimes investieren wird: Wenn man will ist
Geld da!
Bedenkt,
dass Como eine so reiche Stadt ist, dass sie, wie Ihr an der Seite
sehen könnt, ohne Probleme hunderte und tausende von Euro für Gärten
, Ausstellungen und sommerliche Unterhaltungsveranstaltungen ausgibt.
COMO UND DIE KATZEN
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Um
einen Einblick in die „feline“ Sensibilität der Verwaltung
zu bekommen genügt es zu lesen, was der Beisitzer für Umwelt
Diego Peverelli mit ihnen vor hatte: sie lebend einzumauern! Nur
durch eine Mobilisierung der Bevölkerung
ist es uns gelungen dies zu verhindern.
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COMO UND DIE TAUBEN
Es
wurden zig Tauben vergiftet; es ist nicht verwunderlich dass
jemand das Problem auf diese Weise „lösen“ wollte, auf
Grund des allarmierenden Flugblattes von Seiten der Gemeinde;
dabei ist zu bedenken, dass die Provinzverwaltung (vergleichbar
mit dem deutschen Landkreis; Anm. d. Übersetzers) zusammen
mit der lokalen Geundheitsbehörde ASL und den
Tierschutzverbänden ein völlig anderes erarbeitet hatte, das
der Beisitzer Peverelli fröhlich ignorierte.
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DAS
GÄNSERENNEN
Dies
ist eine Veranstaltung mit höchst unpädagogischer Wirkung, wie die
Ausführungen der Psychologin Franca Meotti und des Psychiaters Stefano
Cagno gezeigt hatten; dennoch wird es wiederholt als weiteres deutliches
Zeichen der Verachtung gegenüber unseren Instanzen.
Und
es ist wirklich bezeichnend für die Situation zu beobachten, dass am
selben Tag an welchem der
Artikel erschien, der in Fettdruck die Rückkehr des Rennens im Palio
del Baradello ankündigte (mit einem Foto des „kostümier-ten“
Provinzbeisitzers für Touris-mus, jener Artikel im Tierärzteblatt der
lokalen Gesundheitsbehörde (ASL) auftauchte, in dem diese einen
verzweifelten Alarm zur Situation der herrenlosen Tiere schlugen.
Verlorene Zeit, sagen wir mit Sicherheit: Der Gemeindeausschuss (wie
auch der Provinyausschuss) scheint sich nicht im geringsten für die
Tiere zu interessieren, denn diese bringen weder Stimmen noch
das Geld der Touristen.
BETTELEI
MIT TIEREN
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Der
vorhergehende Bürgermeister, Alberto Botta, hatte mit den
Vereinen zusammengearbeitet und 2 Verordnungen zum Schutz der
Tiere erlassen: eine gegen Bettelei und eine gegen
Misshandlungen. Jene gegen die Bettelei hat erreicht diese Plage
stark zu reduzieren, während diejenige gegen die Misshandlungen
auf nationaler Ebene berühmt wurde für ihr Verbot
lebende Tiere als Preise in Vergügungsparks und ähnlichem
zu verwenden.
Die
neue Verwaltung erarbeitet gerade eine neue Gemeindeverordnung
die die erreichten Ergebnisse zum Thema Tierhaltung teilweise
zunichte macht und – was die Bettelei mit Tieren angeht –
diese wurde gelassen wieder aufgenommen da die Polizei keinen
Grund mehr hat einzugreifen. |
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